Stadt + Land = 40

von | 25. Mai 2026 | In St. Pölten, Nieder­ös­ter­reich

Stadt + Land = 40

Seit 40 Jahren ist St. Pölten Landes­haupt­stadt von Nieder­ös­ter­reich. Aus diesem Anlass haben sich das Stadt­mu­seum St. Pölten gemein­sam mit dem Haus der Geschichte Nieder­ös­ter­reich die Frage, wie sich Stadt und Land seit 1986 verän­dert haben, gestellt. Das Ergeb­nis ist eine Ausstel­lung im öffent­li­chen Raum, die diese Fragen zu einzel­nen Themen­ge­bie­ten beant­wor­tet.

Heute habe ich mich gemein­sam mit meinem Bruder aufge­macht, um die Antwor­ten zu finden. Dazu haben wir die zwölf Statio­nen der Ausstel­lung mit dem Rad abgefah­ren. Es sind immer­hin fast acht Kilome­ter Strecke, das ist zu Fuß fast zu viel.

Eine Ausstel­lung in zwölf Statio­nen

Der Start ist im Stadt­mu­seum, wo es Infor­ma­tio­nen zum Landhaus gibt. Wenn sich jemand nur diesen einen Raum ansehen will, kann man das (wurde mir erzählt) kosten­los tun. Ich empfehle aber, sich die Zeit zu nehmen und auch die neue Dauer­aus­stel­lung anzuse­hen. Auch die Jubilä­ums­aus­stel­lung zu 50 Jahre Stadt­mu­seum im Karme­li­tin­nen­klos­ter mit dem Titel “ein Haus stellt sich aus” ist sehens­wert und verdient einen Rundgang.

Zehn der Statio­nen sind deutlich sicht­bar in der ganzen Stadt verteilt, Groß und bunt stehen sie auf Plätzen, an wichti­gen Punkten der Stadt und des Landes. Sie bieten nicht nur Infor­ma­tio­nen und spannende Fotos, sondern eigenen sich auch als Sitzge­le­gen­hei­ten. Manche stehen in der Sonne, andere bieten Schat­ten.

Vom Stadt­mu­seum geht es weiter zum Rathaus­platz, zum Bahnhof, zum Kranken­haus und der Fachhoch­schule. Vom Bahnhof zum Kranken­haus kann man auch den Bus Nr. 2, 6 oder 8 nehmen. Und von der Fachhoch­schule mit z.B. der Linie 7 bis zum Bischofs­teich fahren. Weiter geht es am Domplatz, im Alumnats­gar­ten, bei der ehem. Synagoge und dem Kinder­kunst­la­bor. Dieses hat übrigens im Park ein großes Spiel­an­ge­bot für Kinder — von der Sandkiste über die Matsch­kü­che bis zu den Kletter­ge­stel­len wird viel geboten. Ein weiter Fußmarsch steht als nächs­tes an. Vom Kikula bis zum Tor zum Landhaus ist es kein Katzen­sprung. Aber auch hier würden vom Kikula der 7er oder der 8er bis zum Neuge­bäu­de­platz den Weg verkür­zen. Von dieser Station geht es weiter zum Klang­turm, wo sich die Station 11 befin­den.

Die letzte Station ist ein Film im Haus der Geschichte. Dort muss man angeb­lich Eintritt bezah­len (ich habe es nicht getes­tet). Mit der NÖ Card hat man einma­lig kosten­lo­sen Eintritt.

Es muss nicht alles auf einmal sein

Für die, die sich jetzt denken, diese Entfer­nun­gen schaffe ich nicht, gibt es auch Alter­na­ti­ven. So kann z.B. einen Kombi von Fußmarsch und Nextbike verwen­det werden. Fast überall, wo die Route vorbei­führt, sind Statio­nen mit den Leihfahr­rä­dern. Oder man fährt Teile mit dem Bus.

Alter­na­tiv kann man den “Ausstel­lungs­be­such” in mehrere Teile auftei­len. Z.B. die zwei Statio­nen Kranken­haus und Fachhoch­schule kombi­nie­ren. Und die sieben Statio­nen in der Innen­stadt in einem Durch­gang. Und als Teil 3 dann die Statio­nen im Regie­rungs­vier­tel.