Stadt + Land = 40
Stadt + Land = 40
Seit 40 Jahren ist St. Pölten Landeshauptstadt von Niederösterreich. Aus diesem Anlass haben sich das Stadtmuseum St. Pölten gemeinsam mit dem Haus der Geschichte Niederösterreich die Frage, wie sich Stadt und Land seit 1986 verändert haben, gestellt. Das Ergebnis ist eine Ausstellung im öffentlichen Raum, die diese Fragen zu einzelnen Themengebieten beantwortet.
Heute habe ich mich gemeinsam mit meinem Bruder aufgemacht, um die Antworten zu finden. Dazu haben wir die zwölf Stationen der Ausstellung mit dem Rad abgefahren. Es sind immerhin fast acht Kilometer Strecke, das ist zu Fuß fast zu viel.
Eine Ausstellung in zwölf Stationen
Der Start ist im Stadtmuseum, wo es Informationen zum Landhaus gibt. Wenn sich jemand nur diesen einen Raum ansehen will, kann man das (wurde mir erzählt) kostenlos tun. Ich empfehle aber, sich die Zeit zu nehmen und auch die neue Dauerausstellung anzusehen. Auch die Jubiläumsausstellung zu 50 Jahre Stadtmuseum im Karmelitinnenkloster mit dem Titel “ein Haus stellt sich aus” ist sehenswert und verdient einen Rundgang.
Zehn der Stationen sind deutlich sichtbar in der ganzen Stadt verteilt, Groß und bunt stehen sie auf Plätzen, an wichtigen Punkten der Stadt und des Landes. Sie bieten nicht nur Informationen und spannende Fotos, sondern eigenen sich auch als Sitzgelegenheiten. Manche stehen in der Sonne, andere bieten Schatten.
Vom Stadtmuseum geht es weiter zum Rathausplatz, zum Bahnhof, zum Krankenhaus und der Fachhochschule. Vom Bahnhof zum Krankenhaus kann man auch den Bus Nr. 2, 6 oder 8 nehmen. Und von der Fachhochschule mit z.B. der Linie 7 bis zum Bischofsteich fahren. Weiter geht es am Domplatz, im Alumnatsgarten, bei der ehem. Synagoge und dem Kinderkunstlabor. Dieses hat übrigens im Park ein großes Spielangebot für Kinder — von der Sandkiste über die Matschküche bis zu den Klettergestellen wird viel geboten. Ein weiter Fußmarsch steht als nächstes an. Vom Kikula bis zum Tor zum Landhaus ist es kein Katzensprung. Aber auch hier würden vom Kikula der 7er oder der 8er bis zum Neugebäudeplatz den Weg verkürzen. Von dieser Station geht es weiter zum Klangturm, wo sich die Station 11 befinden.
Die letzte Station ist ein Film im Haus der Geschichte. Dort muss man angeblich Eintritt bezahlen (ich habe es nicht getestet). Mit der NÖ Card hat man einmalig kostenlosen Eintritt.
Es muss nicht alles auf einmal sein
Für die, die sich jetzt denken, diese Entfernungen schaffe ich nicht, gibt es auch Alternativen. So kann z.B. einen Kombi von Fußmarsch und Nextbike verwendet werden. Fast überall, wo die Route vorbeiführt, sind Stationen mit den Leihfahrrädern. Oder man fährt Teile mit dem Bus.
Alternativ kann man den “Ausstellungsbesuch” in mehrere Teile aufteilen. Z.B. die zwei Stationen Krankenhaus und Fachhochschule kombinieren. Und die sieben Stationen in der Innenstadt in einem Durchgang. Und als Teil 3 dann die Stationen im Regierungsviertel.






























